Carl Barks ist der Erfinder der Ducks. Er macht spannende, und gleichzeitig unglaublich witzige Geschichten. Biographie:
Carl Barks wurde 1901 auf einem Bauernhof in der Nähe von Merrill im US-Bundesstaat Oregon geboren, als Sohn von Willam Barks und Arminta Barks, geborene Johnson.
Im Alter von zehn Jahren entdeckte er sein Interesse fürs Zeichnen. Abgesehen von einem Kurs der Landon School of Cartooning erhielt er jedoch nie eine Ausbildung.
Barks Mutter starb, als dieser 16 Jahre alt war, weshalb er die Schule nach der 8. Klasse abbrach, um seinen Vater auf der Ranch zu helfen. Im Alter von 18 Jahren zog Barks nach San Francisco, wo er als Laufbursche in einer Druckerei sein Geld verdiente.
Im Alter von 35 Jahren bewarb sich Barks 1936 bei den Disney-Studios, wo er nach einiger Zeit als Inbetweener für Zeichentrickfilme in die Storyentwicklung versetzt wurde. 1942 wechselte Barks zum Verlag Western Publishing, der Disney-Comics herausbrachte und zeichnete ab 1943 regelmäßig die Duck-Comics. Sein Stil wurde Vorlage für alle späteren Duck-Zeichner.
Am 29. Juni 1966 ging Barks in Rente, bis 1973 lieferte er aber noch Storyideen für andere Zeichner. Von 1971 bis 1976 malte Barks 122 Ölgemälde mit Motiven der Familie Duck. Nachdem die Spekulation mit diesen Bildern einsetzte, verboten die Disney-Studios die weitere Produktion. Für diese Bilder zahlen Sammler Preise im sechsstelligen Dollar-Bereich.
1993 gründete Barks das Carl Barks Studio. Hier befasste er sich hauptsächlich mit dem Entwurf von Porzellan- und Bronze-Figuren mit Duck-Motiven. Zum 60. Geburtstag von Donald Duck, 1994, ging Barks im Alter von 93 Jahren auf Einladung mehrerer Verlage auf Europareise, auf der er unter anderem in München auch Erika Fuchs traf. Um 1996 zog er sich künstlerisch zurück.

